4-TagesKurs vom 25.05. (Pfingstmontag) bis 28.05.
Kursleitung: Hannelore Zech (Dipl. Permakultur-Designer und Baumwart) mit Unterstützung von Julia Wegler (Kräuterpädagogin, Tierkommunikatorin und Schamanische Heilerin), Anja Kraft (Architektin und Geomantin) und Johannes Waldbauer (Geomant in Ausbildung)
Wertschätzungsbeitrag: 790,00 € pro Person inkl. Versorgung
Eine Übernachtung im Mienbacher Waldgarten (Hütten oder Zelt) ist separat zu buchen unter claudia@mienbacher-waldgarten.de. Mehr Infos zu den Hütten findet Ihr ganz unten auf dieser Seite.
Anmeldung ist ganz unten direkt möglich.
„Alles was uns umgibt ist spirituell. Die Tiere haben Botschaften, auch die Pflanzen. Wir sollten lernen zuzuhören.
Wenn wir das tun, überleben wir als Spezies. Wir sind eins mit allem.“ Eddy Gonzales
Die Permakultur aus spiritueller Sicht
Wenn Wissen, Gefühl und Intuition zusammentreffen, dann entsteht Verbundenheit.
Bäume umarmen und Pflanzen streicheln ist erst der Anfang. Es ist ein Bedürfnis. Doch erst dann beginnt die Reise.
Lerne die Pflanzen kennen, ihre Persönlichkeit, lerne Landschaft zu lesen, ihre Bedürfnisse, ihr Nutzen für uns.
Lerne, wie die Ernährung aus der Natur funktionieren kann.
Die Wesenheiten des Bodens, Basis allen Lebens.
Lerne Gemeinschaft, miteinander, in Harmonie zu leben. Menschen, Tiere und Pflanzen.
Masanobu Fukuoka, Vorläufer der Permakultur, japanischer Landwirt und Philosoph sagte bereits vor über 50 Jahren:
„Wir sollten uns einmal überlegen, ob wir es uns leisten können, das spirituelle Gespür unserer Vorfahren zu verlieren: Sie sahen in einem Reisfeld eine Laube für ihre Seele und blickten auf tausend Monde, die sich in tausend Reisfeldern spiegelten.
Einer Sache bin ich mir jedenfalls gewiss: Felder, die von diesem Geist erfüllt sind, werden wiederkommen, irgendwo, irgendwann.“
Mit spiritueller Permakultur zu mehr Verbundenheit, Naturerfahrung und anderer Sichtweisen
Ein intensiver 4-Tages-Kurs im Mienbacher Waldgarten mit Exkursionen
1. Tag: Beginn 10.00 Uhr
- Ankommen, Vorstellungsrunde
Fragestellung: Was brauchen wir wirklich zum Leben? - Mittagessen kochen (wir kochen jeden Tag selbst am Lagerfeuer)
- Hanne: Wildkräuterführung, Pflanzenkunde, Pflanzen lesen – Signatur
- Abendessen
- Julia: Schamanische Sichtweise auf das Gefüge allen Lebens und die Rolle des Menschen im großen Ganzen.
Ich würde gern sprechen über die Gemeinsamkeit aller Schamanischer Traditionen; die Sichtweise der Welt, die beseelte Umwelt und der Große Geist.
Die Rolle und Position des Menschen im Gefüge allen Lebens.
Die Verbindung der Menschen zu den lebenden Wesen, den Pflanzen, der Erde und den Gestirnen (Evtl, Beispiel von den San, den Kogi…)
Reziproke Beziehung des Menschen zur Lebensumwelt, die Kultur des Schenkens.
Wo nehmen wir, ohne wieder zu geben? Wo bemessen wir Güter, die aus der Sicht der alten Völker niemandem gehören? Achtsames und respektvolles Nehmen.
Wo verwenden wir heilige und seltene Pflanzen aus Trend, und nehmen die Zerstörung der Lebenswelt der Erde dort in Kauf oder die der Kultur derer, für die diese Pflanzen heilig sind (Peyote, Ayahuasca, Weißer Salbei, Kakao)
Wie können wir diese Sichtweise in permakulturelles Gärtnern integrieren?
2. Tag: Beginn 9.00 Uhr
- Hanne: Bodenleben, was befindet sich unter unseren Füßen, Einführung Landschaft lesen, Mikroklima schaffen, an Beispielen im Mienbacher Waldgarten
- Mittagessen kochen
- Hanne: Beeren und Obstbäume, Pflanzenkunde, Wirkung, Vermehrung, Pflege
- Abendessen
- Julia: Das Medizinrad
Beziehung des Medizinrads zur direkten Erfahrungswelt der Menschen. Verschiedene Ansichten. Medizinrad Grundstruktur.
Was gehört zum Medizinrad in unserer Gegend? Aufgabe: Gestalten eines Medizinrads für unsere Lebenswelt unter Einbeziehung von Wissen wie dem phänologischen Kalender, Wissen und Erfahrungen über den Jahreskreis, das Leben der heimischen Tiere.
Rolle des Medizinrads in der Schamanischen Heilweise:
Öffnen des Heiligen Raums, als Beginn von Ritualen
Selbstreflexion mit dem Medizinrad
Wirkung des gelegten Medizinrads auf die Erde
3. Tag: Beginn 9.00 Uhr
- Exkursion in Fahrgemeinschaften zum Krafthof Steinberg bei Stallwang (ca. 60 km Fahrt) Geomantie Einführung in Theorie und Praxis mit Johannes Waldbauer und Anja Kraft. Hier kochen wir auch unser Mittagessen
Die Geomantie bedient sich verschiedenster Werkzeuge um verborgene Schichten der Natur zu erfahren und auszudrücken. Es geht darum, die Seele der Erde und ihrer Wesen zu spüren, die Weite des Kosmos aufzunehmen und sich in Resonanz damit zu entfalten. Ausserdem ist die äussere Natur auch immer Spiegel unserer inneren Natur, so dass wir auf geistig-seelischer Ebene bereichert und berührt werden. In diesen drei Stunden wird es eine kurze theoretische Einführung in die Geomantie, wie wir sie leben, geben. Ausserdem stellen wir Beispiele für angewendete Geomantie in unseren Permakulturprojekten vor. Von der großen Auswahl an geomantischen Praktiken, die einen Einstieg in die Welt der Geomantie vermitteln und die vor allem einen Zugang zu eigenen Erfahrungen eröffnen, können wir in dieser kurzen Zeit leider nur einen kleinen Einblick geben. So werden wir in einem praktischen Teil ein bis zwei Wahrnehmungsübungen anleiten um den Raum für ein Eintauchen in das Bewusstsein der Naturreiche zu öffnen. Bei einem gemeinsamen Austausch über die gemachten Erfahrungen bestärken wir das eigene Erleben.
Ort: Krafthof im vorderen bayerischen Wald, Steinberg 1, 94375 Stallwang
www.erdenkraft.net
- Danach geht’s weiter zum Sortenerhaltungsprojekt nach Wolferszell, in Kontur arbeiten, Kleinklima pflanzen. Im Gegensatz zum Mienbacher Waldgarten (bereits über 20 Jahre gewachsen) ist das Sortenerhaltungsprojekt erst im 2. Jahr. Hier erkennen wir viele Unterschiede, können aber bereits erahnen, wie es in 20 Jahren aussehen wird.
- Nach kurzer Stärkung geht’s dann weiter zum wachsenden Felsen in Zulling bei Landau/Isar, eine geologische Meisterleistung der Natur mit besonderer Stimmung. Wir spüren, wir erforschen, wir verbinden uns.
- Zum Ende des Tages kommen wir wieder im Steinkreis des Waldgartens zusammen zum Reflektieren.
Schamanische Heilweisen und die Anderswelt;
Obere Welt, Mittlere Welt, Untere Welt
Reisen in verschiedene Welten, Überblick (Heiliger Raum, Schutz und Reinigung, Eingänge in andere Welten, Grundregeln und gutes Zurück kommen; die Rolle von Instrumenten und Trance, Hilfsmitteln und Rauch)
Die Mittlere Welt; die Welt der Naturgeister und Pflanzenwesen – evtl Trommelreise oder Gesang
4. Tag, Beginn 9.00 Uhr
- Tag: Beginn 9.00 Uhr,
- Hanne: Kulturbäume und was wir von ihnen nutzen können an Kleinklima, Baumaterial, Nahrung und Hausapotheke.
- Arbeit mit Tieren
- Mittagessen kochen
- Heilige Plätze erschaffen, Naturgeister wahrnehmen.
- Julia: Elemente und ihre Bedeutung für Naturrituale, Schamanischer Schutz für einen Ort,
- Naturritual gemeinsam durchführen (Räuchern und rufen der Spirits mit Hilfe des Medizinrads; Intention z.B: Danksagung oder Reinigung oder Segnung- Aussprechen der Intention und gemeinsames Ausführen zB legen eines Naturmandalas/ Basteln von Gegenständen, die Intentionen tragen und Übergeben an ein Element, Gesang, Tanz, Musik. Dann Ausklang mit Meditation, Innenschau, gemeinsames Schließen des Heiligen Raums und Abschluss)
- Und wieder stellen wir uns der Frage: Was brauchen wir zum Leben?
- Mit einer Naturmeditation kommen wir zum Ende und lassen den Tag ausklingen.
Nur wenn wir in Kontakt mit Mutter Erde sind, verstehen wir es auch sie richtig zu schützen, für sie zu sorgen, damit sie für uns sorgen kann und Heil mit uns selbst zu sein.
Wir haben im Mienbacher Waldgarten 3 Übernachtungshütten zur Verfügung mit insgesamt 8 Betten. Die Übernachtung an diesem Kurstag pro Nacht beträgt 25,00 €. Im mitgebrachten Zelt 15,00 €. Toiletten und Dusche befindet sich unten im Hof in unserem ehemaligen Kurs- und Ladengebäude. Essens-Versorgung ist im Kurspreis mit inbegriffen. Wer mehr Luxus braucht, den verweise ich gerne auf umliegende Gasthöfe










